Berichte |
| Zu dem Verbrechen in Winnenden | |
| Werte Schützenschwestern und Schützenbrüder, mit entsetzen habe ich die Nachricht von dem verabscheuenswürdigen Verbrechen in Winnenden aufgenommen. Es ist für mich unverständlich, daß ein legaler Waffenbesitzer so sorglos und verantwortungslos seine Sportwaffe herumliegen läßt. Er hat somit grobfahrlässig gegen das geltende Waffenrecht verstoßen und dadurch begünstigt, daß sein seelisch belasteter Sohn illegal die Gewalt über Waffe und Munition erlangen konnte und in dessen Folge dieses Verbrechen verursachte. Denen, die sich jetzt im Blut der Opfer dieses Verbrechens badend profilieren wollen, in dem sie mit ihren Fingern auf uns zeigen und unüberlegte Sprüche von sich geben, können wir entgegen halten: Wir distanzieren uns von diese Bluttat und verurteilen das sorglose Verhalten und Mißachten des Waffengesetzes durch den Sportschützen. Wir lernen in der Waffensachkundeausbildung einen disziplinierten und verantwortungsbewusten Umgang mit unseren Sportgeräten - den Schußwaffen! Wir lernen, daß für die Ausübung unseres Sports der innere und äußere Frieden eine Grundvoraussetzung ist. Dazu ist die strickte Einhaltung des Waffengestzes besonders wichtig! Als Kreisschützenmeister appeliere an Euch dies zu beachten! Auf unten stehendem Link könnt Ihr die Stellungnahme des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes, Josef Ambacher nachlesen. Ich stimme dem voll und ganz zu. Reinhard Wilhelm Kreisschützenmeister www.schuetzenbund.de/aktuelles/details.php?id=2826 mehr... |